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• Donnerstag, Juni 11th, 2009

Im September 2009 ist es endlich soweit: Der ehemalige Orientfahrer Franz Stadelmann organisiert eine Reise – und begibt sich dabei auf die Spuren der legendären Orientfahrten der 70er und 80er Jahre.

Start der Reise ist am 13. September 2009 in Zürich – einziger Unterschied zu damals: Es geht nicht mit dem LKW in den Orient, sondern mit dem Reisebus. Franz Stadelmann beschreibt den Ablauf der Fahrt wie folgt:

Wie früher fahren wir erst nach ex-Jugoslawien, dann den Autoput hinunter und hinein nach Bulgarien. Nur diesmal sind wir im Omnibus unterwegs. Trotzdem lassen wir uns die damals bekannten Plätze nicht entgehen, so zum Beispiel den Rastplatz namens ‚die abgesägten Bäume‘. Ob er wohl noch existiert? Gibt es das Londra noch? Oder gar das Westberlin? Das Telex-Motel? In Istanbul besuchen wir natürlich auch die Hagia Sophia und andere Bauwerke, wir gehen auf den türkischen Markt und besuchen sogar eine Lastwagenfabrik. Auch Ankara sehen wir uns näher an, früher hatten wir ja dazu nie Zeit. Dann durch die Osttürkei und bis in den Iran. Unsere 22-tägige Tour folgt der damaligen Route: also nicht die neuerbaute Autobahn vor Ankara, sondern über den Bolu wie damals. Die Reise geht zuende mit dem Flug ab Teheran nach Zürich am Samstag, 3. Oktober (Flüge zu anderen Destinationen sind ebenfalls machbar.) Der Kleinbus fährt wieder zurück in die Schweiz. Wer will, kann also die Rückkehr mit dem Bus machen. Dazu ist eine Woche einzuplanen.

Der Preis des 22-tägigen Abenteuers beträgt ca. 3.300 Euro (also 5.000 Schweizer Franken). Sicherlich ein stolzer Preis, jedoch sind dabei alle Transporte ab Zürich inklusive Hotel, Frühstück und Flug mit inbegriffen.

Alle Details zur großen Andenken-Reise in den Orient findet Ihr bei Franz Stadelmann auf orienttransport.ch

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5 Kommentare

  1. Diese Tour nach Teheran haben wir im Sept. / Okt 2009 gemacht. Wir waren sechs Mann und haben uns drei Wochen Zeit genommen, auf den 5000 km zwichen Zürich und Teheran zu erkunden, was von der alten TIR-Strasse noch übrig geblieben ist. Dazu gibt es viel zu sagen, aber kurzum: nun fährt man von Europa bis Teheran auf Asphalt. Mehr dazu unter http://www.orienttransport.ch
    Übrigens planen wir für 2011 (Sept) eine Tour ‚vorne runter in den Sand‘, also Türkei, Syrien, Jordanien und nach Saudi. Wer sich interessiert, melde sich bitte unter franz.stadelmann@gmx.net

  2. 2
    Kathrinsmann 

    Hallo, ich bin mal wieder auf dieser Seite gelandet, es hat sich ja nichts mehr getan, wie siehts aus, ist das Projekt tod???? Gruss Stefan

  3. 3
    Sascha 

    @Kathrinsmann
    Nein, das Projekt ist keineswegs tot, es ruht momentan aufgrund von akutem Zeitmangel meinerseits.
    Momentan stecke ich in so vielen Projekten fest, hoffe aber dass vielleicht die Wintermonate Besserung bringen und ich orient-trucking.de weiter vorantreiben kann.

    Schöne Grüße,
    Sascha

  4. 4
    ernst 

    liebe kollegen
    hie schreibt ein 75 jähriger ex transportuntenehmer aus wien der von 1970 bis 1985 die strecken nach teheran – baghdad – doha (dvd destination doha) gefahren ist. solle jemand sich die zeit nehmen mich zu kontaktiren so würde ich mich darüber freuen.

  5. 5
    fritz 

    hallo, ernst!
    bin zwar nie im orient gewesen, doch durch Erzählungen und gelesenem top informiert!
    bin nur Europa gfahren und später mit dem bus GR Linie!
    melde dich!

    lg. Fritz bab-el-hawa

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